Bei dieser, unserer, Internetseite handelt es sich um ein reines Informationsportal von Kurzsichtigen für Kurzsichtige. Wir möchten jedenfalls so gut wie möglich informieren und nichts verkaufen! Allerdings ersetzt diese Seite auch keinen Besuch beim Arzt – daher: Falls Sie Sehprobleme oder Augenschmerzen haben, dann suchen Sie bitte einen Facharzt (Augenarzt) in Ihrer Nähe auf. Primär behandeln wir zwei Themen auf dieser Seite: Die Kurzsichtigkeit und die Weitsichtigkeit als Ergänzung. Mit der Zeit wollen wir darüberhinaus noch weitere Krankheitsformen, die am Auge auftreten können, aufnehmen und informieren.

Zur Kurzsichtigkeit haben wir umfangreiche Informationen angesammelt, welche die Kurzsichtigkeit definieren, die Behandlung der Kurzsichtigkeit beschreiben, aber auch die Risiken aufzeigen, wenn Ihre Kurzsichtigkeit nicht behandelt wird. Letztendlich verlieren wir noch ein paar Worte über die erste Untersuchung beim Arzt und geben Tipps.

Die Weitsichtigkeit haben wir auf vielfachem Wunsch unserer Besucher aufgenommen. Auch hier möchten wir über die Risiken und die Behandlung der Weitsichtigkeit informieren. Neben einer genauen Definition, wird der Behandlungsverlauf beschrieben und wie auch bei der Kurzsichtigkeit, Ursachen genannt.

Viele Menschen leiden unter Krankheiten an den Augen. In früheren Zeiten konnte man die meisten dieser Krankheiten nur schwer operieren und die einzige Alternative war eine schrecklich große und oftmals auch nicht sehr hübsche Brille. Heutzutage hat sich in dieser Richtung sehr viel getan. Durch unterschiedliche Lasertechniken wie beispielsweise der LASIK-Technik ist es vielen Menschen heute möglich geworden, ihre Leiden heilen lassen zu können. Die Behandlungen mit einem Laser sind zwar oftmals kostenaufwendig, aber sie heilen die Augenkrankheiten ohne starke Schmerzen, und was noch viel wichtiger ist, sie heilen, ohne, dass die Gefahr der Erblindung besteht. Astigmatismus, auch Hornhautverkrümmung genannt ist eine der Krankheiten, die durch die LASIK-Technik geheilt werden kann. Astigmatismus kommt häufig in Verbindung mit grünem oder grauem Starr vor. Der Betroffene kann entweder in der Ferne oder in der direkten Nähe schlecht sehen. Auch Kopfschmerzen können bereits Symptome für eine Hornhautverkrümmung sein. Bei der LASIK-Technik wird die Hornhaut vorsichtig aufgeschnitten und zur Seite geklappt, dann wird die Hornhautverkrümmung mit Hilfe eines ganz speziellen Lasers. Die Behandlung ist fast schmerzfrei und wird von vielen Augenkliniken in ganz Deutschland angewendet. Wenn man eine LASIK-Behandlung wünscht gibt es zwar viele Kliniken, die dafür ausgebildete Ärzte haben, allerdings sollte man sich vorab gut informieren, wo man die Behandlung machen lassen sollte. Die Euro Eyes Kliniken, die es in den Städten Hamburg, München, Berlin und Köln gibt haben sogar ein extra dafür vorgesehenes TÜV-Zertifikat. Hat eine Klinik ein solches TÜV-Zertifikat, kann man sich ruhigen Gewissens in die Obhut der Klinik begeben. Um sicher gehen zu können, in welche Klinik man am besten gehen kann, wenn man an Astigmatismus leidet, gibt es Bewertungsportale für viele Kliniken. Hier kann man sich vorab darüber informieren, wie es anderen Patienten in dieser Klinik ergangen ist. In den Städten Berlin, München, Köln und Hamburg sind die Kliniken technisch gesehen auf dem besten Stand und bieten deswegen die qualitativ hochwertigsten Behandlungen in diesem Feld an.

Definition

Kurzsichtigkeit wird auch Myopie genannt und heißt soviel wie „Blinzelgesicht“. Das Wort kann aus dem griechischen myein (schließen) sowie opia (Sicht) abgeleitet werden. Ausschlaggebend für die Kurzsichtigkeit ist ein zu langer Augapfel, der dafür sorgt, dass sich die einfallenden Lichtstrahlen im Auge bei der Ansicht weit entfernter Objekte nicht vereinigen und somit ein unklares Bild gesehen wird. Nur bei einer Länge von 24 mm ist der Augapfel in der Lage sich durch Spannung und Entspannung des Ziliarmuskels ideal an den Lichteinfall anzupassen und ein klares Bild wiederzugeben. Ist der Augapfel zu lang kann selbst bei einer vollständigen Entspannung kein klares Bild erreicht werden.

Optisch gesehen können so nur nahe Objekte scharf betrachtet werden, da sich bei ihnen das Auge ideal an die Situation anpassen kann. Bereits bei einer Dioptriezahl von -2 können nur noch Objekte innerhalb eines 50 cm Abstandes scharf gesehen werden Bei -10 Dioptrien sind es sogar nur 10 Zentimeter. Bereits hier wird klar, das im Falle einer Kurzsichtigkeit gehandelt werden muss und insbesondere Autofahrer eine Sehhilfe in Form von einer Brille oder Kontaktlinsen tragen sollten.

Ursachen

Ursachen KurzsichtigkeitGrundsätzlich gibt es zwei verschiedene Ursachen für die Kurzsichtigkeit, die jedoch unterschiedliche Ursachen für ihre Entstehung haben. Die Achsenmyopie bezeichnet die zu große Länge des Auges als Ursache für die Kurzsichtigkeit. Sie ist zudem die am häufigsten auftretende Ursache für die Kurzsichtigkeit und kommt insbesondere, in Ländern mit einem ausgeprägten Bildungssystem vor. Bereits Grundschulkinder müssen viel Lesen und Schreiben sowie später am Computer arbeiten und andere Dinge auf kurzer Distanz erledigen. Somit wird vom Auge überwiegend eine klare Sicht auf kurze Distanz gefordert und weiter entfernte Objekte müssen weit aus weniger anvisiert werden. Deswegen kommt Kurzsichtigkeit zum Beispiel bei Indianern oder anderen Völkern weitaus weniger häufig vor, als es in Deutschland der Fall ist. Bei einem Indianerstamm wurde eine Häufigkeit von 5% gemessen, während sich in Deutschland die Anzahl in etwa auf 30 % beläuft. Eine weitere Ursache für das Auftreten einer Achsenmyopie kann auch die Frühgeburt eines Kindes oder die gentische Veranlagung für die Kurzsichtigkeit sein.

Eine weitere Form der Kurzsichtigkeit ist die Brechungsmyopie. Anders als bei der Achsenmyopie kann hierbei der Augapfel die normale Länge aufweisen und trotzdem nur Objekte auf kurzer Distanz scharf sehen. Grund dafür ist eine Verkrümmung der Hornhaut oder der Linse, sodass die einfallenden Lichtstrahlen nicht optimal verarbeitet werden können. Eine Trübung des Linsenkerns zum Beispiel durch einen Grauen Star verführt zu einer erhöhten Brechzahl der Linse und sorgt somit für eine verschlechterte Sicht.

Risiken

Aus der Kurzsichtigkeit ergeben sich sowohl Risiken für den Betreffenden, als auch zum Teil für die Umwelt. Dabei kommt es ganz auf das Verhalten des Betreffenden an und wie er mit seiner Fehlsichtigkeit umzugehen weiß. Letztendlich reicht es eben nicht nur zu merken, dass die Sicht nicht klar ist, sondern man muss sich auch über die Konsequenzen im Klaren sein.


Sobald eine veränderte Sicht festgestellt wird, ist es grundsätzlich zu empfehlen zunächst den Augenarzt aufzusuchen und den Grund und die Ursache für die Fehlsichtigkeit feststellen zu lassen und sein Verhalten entsprechend der Stärke der Fehlsichtigkeit anzupassen.

Grade Autofahrer und letztendlich alle Teilnehmer am Straßenverkehr sollten eine Form von Sehhilfe tragen um Gefahren rechtzeitig zu erkennen und dementsprechend reagieren zu können. Damit helfen tragen sie nicht nur zu ihrer eigenen Sicherheit bei, sondern so können zum Beispiel beim Autofahren schwerwiegende Unfälle verhindert werden. Somit sollte es für jeden, der von Fehlsichtigkeit betroffen ist je nach Stärke eine Sehhilfe zu tragen.

Untersuchung

Untersuchung KurzsichtigkeitUm eine Kurzsichtigkeit festzustellen reicht schon die Wahrnehmung, dass weiter entferntere Objekte nicht mehr scharf wahrgenommen werden und nur noch verschwommen erscheinen. Die genaue Sehschwäche sowie ihre Art kann jedoch nur ein Augenarzt durchführen, der sowohl über die notwendigen Gerätschaften verfügt und ebenfalls genau für sowas ausgebildet wurde. Im Falle einer Kurzsichtigkeit sollte auf jeden Fall der Arzt aufgesucht werden um weitere Verschlechterungen diagnostizieren zu können sowie auch die durch die Kurzsichtigkeit verursachte erhöhte Gefahr beim Autofahren oder sonstigen Gelegenheiten zu umgehen. Nicht umsonst müssen viele Menschen beim Autofahren eine Sehhilfe in Form von Kontaktlinsen oder einer Brille tragen, um auch eventuelle Gefahren oder Hindernisse rechtzeitig erblicken zu können.

Bei einem Augenarzt wird dann eine sogenannte Sehschärfeprüfung durchgeführt, bei der auf einer Tafel, welche eine Entfernung von fünf Metern zum Patienten hat, verschiedene Objekte gezeigt und getestet, ob diese scharf gesehen werden können. Der Sehtest wird mit jedem Auge einzeln durchgeführt, so dass der Patient das jeweilige Auge entweder mit der Hand oder andersweitig abdeckt. Der Sehtest findet unter vorgegebener Beleuchtung und Kontrastverhältnissen statt um ein genaues Ergebnis zu notieren. Während des Testes notiert der Arzt die Ergebnisse und kann daraus entsprechend seine Schlüsse ziehen, inwiefern der Patient von der Kurzsichtigkeit betroffen ist. Nach dem Test beider Augen wird dieser erneut mit bestimmten Gläsern durchgeführt, die allesamt eine bestimmte Stärke haben, wodurch der Arzt den genauen Grad der Kurzsichtigkeit bestimmen kann. Durch weitere Untersuchungen können sowohl die Hornhaut wie auch andere Dinge getestet werden, um dem Optiker die notwendigen Informationen für das Zusammenstellen einer optimalen Brille oder von Kontaktlinsen zu liefern.

Astigmatismus

Als Astigmatismus bezeichnet man umgangssprachlich eine Verkrümmung der Hornhaut, die ganz besonders oft bei Menschen vorkommt, die an Kurzsichtigkeit leiden. Diese Hornhautverkrümmungen können auf ganz unterschiedliche Weise entstehen. Es wird aufgrund der unterschiedlichen Auslöser zwischen einem irregulärem und einem Regulärem Astigmatismus gesprochen.

AstigmatismusDer sogenannte reguläre Astigmatismus wird in den meisten Fällen vererbt und ändert sich auch im Laufe der Jahre nicht mehr. Die Krümmung der Hornhaut ist bei dieser Form des Astigmatismus so geändert, dass eine nicht gleiche Brechkraft in zwei senkrechten Ebenen, die auch Meridianen heißen, besteht. Auch hier gibt es zwei zu unterscheidende Formen des regulären Astigmatismus.

Der Astigmatismus nach der Regel, wo die Brechung senkrecht wesentlich stärker ist. Diese Form von Hornhautverkrümmung kommt relativ oft vor. Der Astigmatismus gegen die Regel ist genau das Gegenteil, denn hier ist die Brechung und der Waagerechten stärker.

Irregulärer Astigmatismus, auch Brennpunktlosigkeit genannt, entsteht durch ungleichmäßige Wölbung und durch die Brechkraft der Hornhaut. Hornhautnarben und ungleiche Trübungen der Linse können der Auslöser des irregulären Astigmatismus sein. Wird bei einem Menschen grüner oder grauer Star operativ behandelt, kann ein vorübergehender Astigmatismus eine Begleiterscheinung dessen sein. Symptome des Astigmatismus werden bei leichter Erkrankung oft gar nicht festgestellt. Bei einem stärker ausgeprägten Astigmatismus stellen sich Symptome wie Kopfschmerzen, Augenbrennen und unscharfes Sehen in der Ferne, wie auch in der Nähe ein.

Behandlung

Nachdem von einem Augenarzt alle notwendigen Informationen über die jeweilige Art der Kurzsichtigkeit des Patienten ermittelt worden sind, ist es möglich diese auf verschiedene Art und Weise zu behandeln. Die wohl am häufigsten genutzte Methode ist das Verschreiben einer Brille, die dann ein Optiker mit dem gewünschten Brillenmodell und den entsprechenden Gläsern für den Kunden zusammenstellt. Ein Teil der Kosten wird dabei von der Krankenkasse übernommen. Sobald die Brille getragen wird, ist es möglich die Objekte auch in weiter Entfernung wie ein Normalsichtiger zu sehen und hat in diesem Sinne keinerlei Nachteile. Lediglich für Sport sollten entsprechende Bügel für die Brille vorhanden sein, damit sie nicht bei nächster Gelegenheit vom Kopf fliegt. Als Alternative für die Brille können Kontaktlinsen getragen werden, die aber erst nach einer weiteren Untersuchung beim Optiker angefertigt werden können und eine spezielle Handlung benötigen.

Außer diesen klassischen Methoden gibt es noch die Möglichkeit einer Augentherapie, deren Wirkung jedoch fraglich ist. Oftmals im Internet angepriesen verspricht sie durch leichte und schnelle Übungen eine wesentliche Verbesserung der Sehstärke. In Untersuchungen hat sich gezeigt, dass ein solches Training keineswegs die Ursache der Kurzsichtigkeit behebt, sondern man das Auge nur trainiert bei bestimmten Sichtverhältnissen besser zu sehen und somit eine kurzzeitige Besserung der Sicht zu ermöglichen. Dennoch sprechen einige Personen von Erfolgen, so dass die Entscheidung über das Ausprobieren jedem selber überlassen ist.

Im Bereich der Medizin wird derzeit noch die Behandlung mit Medikamenten erforscht. Dabei erzielte man zwar einzelne Erfolge, jedoch lassen wirklich wirksame und für den Menschen zu empfehlende Medikamente noch auf sich warten.

Eine andere Möglichkeit stellen verschiedene Operationsarten dar, bei denen entweder per Laser oder auf andere Art und Weise eine Wiederherstellung der Sehstärke möglich ist, jedoch mit den üblichen möglichen Komplikationen verbunden sind und somit nur als letzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden sollten.

Brillen

KurzsichtigkeitBrillen haben eine lange Vorgeschichte und wurden bereits im Mittelalter in unterschiedlichster Form verwendet. Damals waren sie jedoch nur für Weitsichtigkeit geeignet und konnten noch nicht entsprechend angepasst werden. Heutzutage besteht eine Brille aus zwei speziell hergestellten Gläsern mit einen Gestell, welches sich der Besitzer nach dem Aussehen entsprechend aussucht. Die Brillengläser werden in Form und Größe dann dem Gestell angepasst.

Die Gläser selber werden von spezialisierten Firmen hergestellt und auf den Kunden zugeschnitten, so dass die normale Sehstärke wieder hergestellt werden kann. Der Optiker fungiert als Berater sowie Vermittler und führt ebenso Augentests zum Beispiel für Kontaktlinsen durch. Wenn Sie Brillen online kaufen, dann erhalten Sie übrigens keine direkte Beratung.

Brillen können nicht nur vom Optiker gekauft werden, sondern in einfachen Versionen ist es auch mögliche welche im Discounter zu erwerben. Dabei sollte man bedenken, dass diese nicht angepasst worden sind und sogar zu Augenschmerzen führen können. Generell ist jedem zu raten zunächst zum Augenarzt beziehungsweise zum Optiker zu gehen, um seine Sehschwäche exakt bestimmen zu lassen.

Vorteile einer Brille

Eine Brille bringt viele Vorteile mit sich, da sie zum einen die Sehstärke wieder herstellt und auch modisch getragen werden kann. Bis heute hat sich mehr oder weniger der Glaube erhalten, dass insbesondere Menschen mit einer Brille intelligenter sind und mehr leisten können, was in diesem Sinne natürlich nicht stimmt. Eine Brille hat den Vorteil, dass sie jederzeit ausgetauscht oder einfach entsorgt werden kann, da sie nicht aus gefährlichen Substanzen besteht. Sowohl ihre Anpassbarkeit und auch die Möglichkeiten für das schnelle Anziehen und Ausziehen einer Brille kann auch entsprechende Vorteile im Alltag haben.

Nachteile einer Brille

Die Brille selber muss nicht schonend behandelt werden, sondern bedarf nur der gelegentlichen Reinigung eines Tuches und kann auch beim Sport getragen werden. Dennoch ist sie natürlich nicht in der Lage die jeweilige Kurz- oder Weitsichtigkeit auf Dauer zu lösen, sondern dient nur als Hilfsmittel um seine Umgebung normal sehen zu können. Leider ist sie nicht in der Lage sämtliche Sehfehler zu korrigieren beeinflusst das Sichtfeld. Kontaktlinsen können hier von Vorteil sein.

Kontaktlinsen

Kontaktlinsen sind die Alternative zur Brille und werden von den meisten Menschen zudem bevorzugt, da sie klein und handlich sind und zudem von anderen nicht gesehen werden. Durch ihre kleine und handliche Form werden sie direkt auf dem Auge platziert und bedürfen je nach Art und Sorte der Kontaktlinse einer regelmäßigen Pflege. Wer etwas mehr zahlen möchte kann auch zu teureren Einwegkontaktlinsen greifen. Außerdem gibt es noch farbige Kontaktlinsen – diese werden verwendet um eine andere Augenfarbe vorzutäuschen oder einfach andere Menschen mit besonders ausgefallenen Farbtönen zu überraschen. Kontaktlinsen sind bei Optikern meist überteuert, warum nicht Kontaktlinsen online bestellen?

Typen von Kontaktlinsen

Typen von KontaktlinsenUnterschieden wird zwischen zwei Typen von Kontaktlinsen, die da wären:

Harte Kontaktlinsen: Als harte Kontaktlinsen werden formstabile Kontaktlinsen bezeichnet, die ihre Form behalten und sich dem Auge nicht entsprechend anpassen. Früher wurden sie aus Plexiglas hergestellt und war aufgrund der Luftundurchlässigkeit relativ Augenfeindlich. Mittlerweile werden sie aus augenfreundlicheren Materialien hergestellt und eigenen sich auf für besondere Formen der Fehlsichtigkeit.

Weiche Kontaktlinsen: Weiche Kontaktlinsen bedecken die gesamte Hornhaut und sind von außen meistens nicht zu sehen. Da sie sowohl Luftdurchlässig wie auch Wasserdurchlässig sind, werden sie auch bevorzugt für neue Nutzer von Kontaktlinsen verwendet. Durch ihre Anziehungskraft kann es jedoch zu Irritationen auf dem Auge kommen, da nicht nur Wasser aufgesogen wird, sondern auch in der Luft befindlicher Dreck, welcher die Irritationen auslöst. Die weiche Kontaktlinse kann nicht für alle Formen der Fehlsichtigkeit verwendet werden.

Vorteile von Kontaktlinsen

Der wesentliche Vorteil von Kontaktlinsen ist, dass sie optisch meistens nicht auffallen und auch das Sehfeld nicht einschränken. Im Gegensatz zur Brille ist es auch nicht möglich, dass Kontaktlinsen beschlagen, da sie direkt auf dem Auge liegen und meistens selber eine hohe Feuchtigkeit für die Augen aufweisen. Der allgemeine Vorteil von Kontaktlinsen besteht vor allem darin, dass die Fehlsichtigkeiten vom linken und rechten Auge besser behandelt werden können als bei einer Brille und dass es nur zu einer geringen Bildvergrößerung oder Verkleinerung kommt.

Nachteile von Kontaktlinsen

Außer den Vorteilen können Kontaktlinsen auch gravierende Nachteile haben, bei denen man sich vor einer Anschaffung im Klaren sein sollte. Die Linsen können generell zu einem Sauerstoffmangel an der Hornhaut führen, was auch bleibende Schäden zu Folge haben kann. Deswegen sollten Kontaktlinsen in regelmäßigen Abständen vom Optiker auf Richtigkeit überprüft werden. Ebenso muss die Pflege penibel durchgeführt werden, damit keine Krankheitserreger direkt auf das Auge gelangen können. Eine Verträglichkeit von Kontaktlinsen ist zudem bei jedem unterschiedlich und muss zuvor beim Optiker geprüft werden.

Augenlaseroperationen

Eine Augenlaser Operation kann zum einen der letzte Weg sein, um seine Sehstärke wiederherstellen zu lassen und auch ein höherwertige Lebensgefühl zu bekommen, da man nicht mehr von einer Sehhilfe abhängig ist. Ob eine Augenlaser Operation als notwendig zu betrachten ist oder nicht muss jeder für sich selber entscheiden, da die Kosten für eine solche Operation selber getragen werden müssen und jeder für sich entscheiden muss, ob er nicht auch mit Brille oder Kontaktlinse leben kann. Auf jeden Fall ist eine Augenlaser Operation sehr sicher und dennoch sollte man sich vor einer Entscheidung genau darüber informieren.

Ablauf der Augenlaseroperation

AugenlaseroperationDer Ablauf für die Vorbereitung und für die Operation sind fast immer die selben. Bei einem Entschluss für die OP kann ein seriöser Anbieter vom Markt ausgesucht und eine Voruntersuchung vereinbart werden. Bei einem Gespräch mit dem Arzt oder mit einer Assistentin wird die Krankheitsgeschichte durchgegangen und auf die Risiken und Auswirkungen einer Operation hingewiesen. In der anschließenden Untersuchung wird die Hornhautoberfläche, die Pupillengröße, die Hornhautdicke, der Augendruck sowie die Sehschärfe gemessen um letztendlich entscheiden zu können, ob eine Augenoperation durchführbar ist und welche Art der Laseroperation am besten geeignet wäre.

Sobald ein positives Ergebnis für die Operation bei der Untersuchung herausgekommen ist, fällt die anschließende Entscheidung für oder gegen eine OP am schwersten. Nach dem Arztgespräch sollte noch einmal alles genau durch den Kopf gehen lassen und sich ein paar Tage Gedenkzeit nehmen um dann eine richtige Entscheidung fällen zu können.

LASIK Verfahren

Das sogenannte Lasik Verfahren ist eine sichere und fast schmerzlose Methode der Laserbehandlung, bei der es möglich ist, Kurzsichtigkeit bis zu -10 Stärken zu verringern. Das Verfahren dauert nur ein paar Minuten und behandelt den Innenteil der Hornhaut, der schmerzunempfindlich ist. Im Allgemeinen ist der Heilungsprozess schmerzfrei und hat auch keine lange Dauer. In den meisten Fällen werden die Behandlungserfolge schon am Tag der Behandlung sichtbar.

Ein Präzisionsmesser, welches von einem Computer gesteuert wird, macht einen kleinen Einschnitt in die Hornhaut und klappt sie beiseite, damit daraufhin der Laser ganz behutsam in das Gewebe des Auges eindringen kann. Nach der Behandlung wird die Hornhaut wieder zurückgeklappt.

Nur in den seltensten Fällen werden bei dieser Behandlung Schmerzen bemerkt. Die Sehstärke ist allerdings schon nach sehr kurzer Zeit wieder komplett hergestellt. Wichtig ist ganz besonders, dass man nach einer solchen LASIK-Behandlung nicht die Augen reibt. Kurz nach dem Eingriff ist das Auge noch sehr lichtempfindlich und auch blendeempfindlich. Aus diesem Grund sollte man nach einer solchen Behandlung nicht in der Nacht mit dem Auto fahren. Die Kosten für eine solche Lasik Behandlung belaufen sich auf ungefähr 795 Euro je Auge.